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Hinweis: Derzeit scheint es so zu sein, dass Fahrzeugen, die älter als 5 Jahr alt sind, die Einreise in den Senegal verwehr wird. Es sollen bereits einige Touristen an der Grenze von Mauretanien in den Senegal festsitzen. Es ist ratsam, sich bei der Botschaft oder beim Auswärtigen Amt entsprechende Informationen einzuholen!

Von Ceuta nach Dakar - Artikel von Guido Althausen - guido.althausen@teranga.net 
Das Ticket für die Überfahrt nach Ceuta am besten schon vor Algeciras in einer der zahlreichen Verkaufsbuden besorgen, so entgeht man den Schleppern im Hafen und bekommt meistens noch eine Ermäßigung von 10%.
Vor der Einreise nach Marokko sollte man auf jeden Fall in Ceuta noch volltanken, da Benzin und Diesel wesentlich billiger sind. Nach Möglichkeit auch noch ein bißchen Geld tauschen, aber Vorsicht, vorher nach dem aktuellen Wechselkurs erkundigen sonst wird man gnadenlos übers Ohr gehauen.
Die Grenzformalitäten sind einfach. Je nach dem, wie viel los ist, ein wenig Zeitaufwendig. Man fährt bis zur Grenze, auf keinen fall vor der Grenze einen der vielen "Helfer" mit ins Auto nehmen, das kann teuer werden. An der Grenze selber sind organisierte Helfer (mit Ausweisen), die fast alle gängigen Sprachen sprechen. Sie arbeiten freiberuflich und bekommen hinterher eine Kleinigkeit.
Nach der Grenze fährt man zunächst Richtung Tetouan, dann ist es mehr oder weniger frei, welchen Weg man wählt. Ich bin die Strecke gefahren:

  • Tetouan 
  • Larache 
  • Rabat
  • Casablanca
  • Safi
  • Essaouira
  • Agadir
  • Tiznit
  • Tan-Tan
  • Laayoune
  • Dakhla
Wenn man unbedingt nach Rabat muß (für Camper), um ein Visum für Mauretanien zu besorgen, sollte man sich den Besuch so legen, daß man kurz vor Rabat übernachtet, am nächsten Morgen das Visum beantragt (ideal 9.00 H morgens), die Stadt besichtigt und weiterfährt.
In Rabat und näherer Umgebung gibt es keinen geöffneten Campingplatz mehr. Die einzigen Übernachtungsmöglichkeiten sind Hotels oder Herbergen.
Das Visum für Mauretanien zu beantragen ist kein Problem mehr. Man braucht nur zwei Passfotos und bezahlt 100 Dirham (ca. 20 DM). Wenn man morgens um 9.00H an der Mauretanischen Botschaft ist und das Visum beantragt, kann man es normalerweise gegen 14.00 H wieder abholen. Ein Flugticket wird nicht mehr verlangt!!

3500 km von Südspanien bis nach Dakar

Um Casablanca sollte man herumfahren, wenn man nicht einige graue Haare mehr haben möchte. Ich habe den Fehler gemacht und bin mitten durchgefahren. Das einzige, was ich davon hatte, waren ein halber verlorener Tag und einen beinahe Nervenzusammenbruch.

Dünen soweit das Auge reicht, was will man mehr?

Die Küstenstrecke über El-Jadida, Safi, Essaouira ist landschaftlich sehr schön. Campingplätze gibt es erst in Essaouira (ausgeschildert und gute Sanitäranlagen), ansonsten gibt es reichlich Plätze zum Wildcampen, man muß nur ein Stück von der Straße weg.
Von Essaouira weiter nach Agadir (landschaftlich sehenswert) gibt es Campingplätze vor und in Agadir. Viele Möglichkeiten zum Wildcampen direkt am Strand. In Agadir ist die beste Möglichkeit vor Dakhla noch
größere Einkäufe zu machen. Die Stadt an sich ist sehenswert, es gibt unter anderem Diskotheken und große Hotels. Man bekommt sogar mit der EC-Karte noch Geld hier (letzte Möglich- keit für EC-Karten Besitzer Geld zu bekommen).
Das nächste Stück bis Laayoune ist landschaftlich nicht sehr interessant. Es gibt keine Campingplätze, einzige Übernachtung- smöglichkeiten sind kleinere Hotels (Herbergen) oder wildcampen.

Tipp: ca. 88 km ( Kilometerstein ) vor Laayoune in einer Linkskurve ist eine Tankstelle mit sehr billigem Diesel ( ca. 45 Pfennig pro Liter ), hier besteht auch die Möglichkeit, Waren (Autoradios, Lautsprecher...) gegen Diesel zu Tauschen. Ich tauschte 4 alte Autoradios gegen 270 Liter Diesel und fuhr damit problemlos bis nach Dakar.

Bis nach Dakhla landschaftlich nicht sehr reizvoll, einzige Übernachtungsmöglichkeiten, Wildcampen. Ca. 3 km vor Dakhla, auf der linken Seite, liegt der einzigste Campingplatz. Ansonsten gibt es nur Hotels oder Herbergen. Als ich dort war, war der Platz gerade im Umbau. Schlechte Sanitäranlagen, Ziemlich Dreckig, laut und Vorsicht, der Chef ein Abzocker, wenn es ums Geldwechseln geht. Aber so ziemlich die einzigste Möglichkeit um auf den Konvoi zu warten. Ein großes Plus hat der Campingplatz, es gibt eine Sat-Anlage mit Fernseher (RTL, Pro 7 usw.), wenn man den Besitzer freundlich fragt, kann man Nachrichten oder auch Fußball ansehen.

Der Konvoi geht zweimal pro Woche, Dienstags und Donnerstag. Die Anmeldung zum Konvoi muß man mindestens einen Tag vorher machen.
Die Anmeldung erfolgt bei:
  • Zoll
  • Polizei
  • Militär
Wobei die Reihenfolge entgegen den Informationen anderer völlig egal ist. Es gibt viele Leute die erzählen, du mußt zuerst zur Polizei, dann zum Zoll und dann zum Militär. Völliger Quatsch!!
Die beste Reihenfolge ist vom Campingplatz (am besten morgens ca. 9.00h) zum Zoll (auf dem Weg in die Stadt) , zum Militär und danach zur Polizei. Für das Militär zwei Paßfotos nicht vergessen und für den Zoll ist eine Kopie vom Fahrzeugschein erforderlich ( am Abfahrtstag des Konvois ).

Im Konvoi durch den südlichen Landesteil der Westsahara

Um die jeweiligen Stellen zu finden, am besten einfach die vielen herumstehenden Polizisten oder Militärs fragen. Beim Militär bekommt man dann gesagt, das der Konvoi am nächsten Tag um 9.00h am Polizeiposten vor der Stadt abfährt. Ihr könnt euch aber ruhig ein bißchen Zeit nehmen, da sich vor 11.00h meistens nichts tut. Abfahrt ist, wenn man Glück hat so gegen 13.00h. 

Die Fahrt im Konvoi ist alles andere als eine Fahrt im Konvoi, vielmehr wie ein Einzelrennen von vollbepackten Landrovern untereinander und Mauretanischen Möchtegern-Rennfahrern in teuren Lemosinen gegen Touristen. Laßt euch von dieser Hetzjagt nicht anstecken und fahrt einfach Euer Tempo wie Ihr wollt, es gibt mehrere Sammelstellen, wo alle anderen warten müssen, bis der letzte ankommt.

Kurz vor der Mauretanischen Grenze verlassen dann fast alle Mauretanischen und Luxusfahrzeuge den "Konvoi" und fahren
illegal über die Grenze. Fahrt einfach auf der Hauptpiste weiter und Ihr kommt automatisch zum Grenzposten. 
Nicht die Piste verlassen, ob mit Fahrzeug oder ohne, das Gelände ist vermint!! 
Am Grenzposten kommt dann der berühmte Grenzwall. Eine Bodenwelle ca. 1,8m hoch und dahinter Sand, von der mir lange
Zeit Horrorgeschichten erzählt wurden, bis ich zum ersten mal selber gefahren bin, und beim Anblick einfach Lachen mußte.
Mein VW-Bus hat das Ganze ohne ein Muckser gemeistert. Die Grenzformalitäten sind sehr viel einfacher geworden. 
Die ganze Abfertigung ist jetzt am Grenzposten selber und nicht mehr, wie früher in Nouadhibou. Für einen normalen PKW
sind ca. 100 FF zu zahlen, für einen Bus ca. 150 FF und einen LKW ca. 200 - 250FF. 
Vielfach wird noch eine Devisenerklärung verlangt, ist aber offiziell abgeschafft. 
Nach der Grenzkontrolle wird man dann noch einmal gewarnt, nicht die Piste zu verlassen. 
Ab hier müßt Ihr euch dann alleine bis nach Nouadhibou durchschlagen (ca. 50 km), da teilweise Sandverwehungen und Dünen
das Nichtverlassen der Piste extrem erschweren. 
In Nouadhibou angekommen muß man sich erst mal nach einem Campingplatz umsehen. Vorsicht, schon im Dakhla versuchen
Schlepper, Touristen für verschiedene mehr oder weniger seriöse Campingplätze zu gewinnen. 
Ich kann folgenden Platz empfehlen: 

  •      La Baie du Levrier Auberge "Chez Ali" 
  •      Tel: 746536 
  •      Fax: 745949 
Der Platz liegt mitten in der Stadt direkt neben einer Tankstelle. Sehr ruhig, mittelmäßige Sanitäranlagen aber warmes Wasser
zum Duschen. Der Versicherungsmann und der Geldwechsler kommen auf den Platz. Wenn Ihr irgend etwas braucht, wendet
Euch an Ali, der besorgt fast alles. 
Wenn Ihr mit einem Guide die Strecke Nouadhibou - Nouakchott fahren wollt, fragt Ali nach einem der vier Guides: 
  •      Amar Sidi Tel: 745258 
  •      Hassan Sidi Tel: 746216 
  •      Sufi ould Mahmoud Tel: 749071 
  •      Mohamed Ousmane Tel: 745544 

Proviant auf Mauretanisch - die Ziege für's Abendessen

Sie sind absolut zuverlässig. Der Preis für einen Guide liegt bei etwa 1000 FF für ein bis vier Fahrzeuge. Das heißt wenn Ihr
euch mit vier Fahrzeugen zusammentut, bezahlt Ihr pro Fahrzeug 250 FF, was ein akzeptabler Preis ist. Ich bin die Strecke
ohne Guide mit einem GPS gefahren, was wenn man die dazugehörigen Karten hat kein Problem ist. 
Nach der Wüstendurchfahrt, wenn man wieder ans Meer kommt, ist in einem kleinen Ort (Nouamghar ) eine Gebühr für den
Nationalpark zu bezahlen. Ich habe für vier Tage zwei Personen mit Auto 3200 Ouguiya ( UM ) bezahlt, was etwa 32 DM
entspricht. 

In Nouamgahr geht es auf den Strand. Ihr erkundigt euch am besten im Parkbüro nach den Gezeitenständen, da man erst ca. 1
Stunde vor Tiefststand losfahren kann. Ich fahre niemals bis Nouakchott am Strand durch, da in Nouakchott das große
Problem besteht, den Strand zu verlassen und Gefahr läuft, wenn Ihr eine Panne habt, in die Flut zu geraten. 
Es gibt lange Stücke wo man den Strand nicht verlassen kann, gerade wenn man kein Allradfahrzeug hat. 

Mit dem VW Transporter quer durch die Sahara

Ich fahre immer bis Tioulit ( ca. 60 km nach Nouamghar ) hier liegt ein großes Schiffswrack am Strand, der Ort ist nicht zu übersehen. In Tioulit fahre ich auf die LKW Piste bis nach Nouakchott. Sie ist in katastrophalem Zustand, aber man läuft nicht Gefahr sein Auto zu verlieren oder in die "hilfreichen" Hände Mauretanischer Bergungstrupps zu geraten. Letztere verlangen horrende Preise ein festgesetztes Auto zu Bergen (3000 FF sind keine Seltenheit). 
In Nouakchott gibt es nur einen Campingplatz direkt am Meer. Die Anlage ist nicht sehr schön, die Sanitäranlagen sind schlecht bis besch... aber besser als in der Umgebung von der Stadt wildzucampen. 
Von Nouakchott nach Rosso hat man einige Polizei und Zollkontrollen über sich ergehen zu lassen, in besten Zeiten waren es bis zu 12 Kontrollen. Für diese Kontrollen habe ich immer einige Kugelschreiber oder Feuerzeuge dabei, das beschleunigt die ganze Prozedur meistens. 

In Rosso angekommen gibt es zwei Möglichkeiten nach Senegal einzureisen. Einmal über den Damm zur Grenze nach Diama,
oder mit der Fähre direkt über den Fluß. Ich habe die Fähre einmal genommen und werde das nie wieder tun. Man kann sich
vor Neppern und Schleppern nicht retten. Die Grenzposten sind unfreundlich und wollen einen nur abzocken. 
Ich bevorzuge den Damm, erstens wesentlich Streßfreier und zweitens bekommt man auch noch Tiere zu sehen
(Warzenschweine, Pelikane, Flamingos... ). Auf der linken Seite des Dammes liegt der Nationalpark Djoudj, der aber nur vom
Senegal aus zu erreichen ist. Nach ca. 90 km erreicht man die Grenze. 
Die Formalitäten sind recht unkompliziert. Es sind bei Zoll und Polizei Gebühren zu entrichten, die sich oft nach dem Ermessen
der Beamten richten, wenn man freundlich bleibt, kann man auch Handeln. Ich habe es schon geschafft umsonst über die
Grenze zu kommen, es waren aber lange Diskussionen und Gespräche bei mehreren Runden Tee. 
Für die Überfahrt über den Staudamm ist auch eine Gebühr zu bezahlen. Für Fahrzeuge bis 7,5 t ca. 4500 CFA (45 FF oder
14 DM) über 7,5 t ca. 8000 CFA (80 FF oder 25 DM). 

Auf der Senegalesischen Seite der Grenze unbedingt eine KFZ-Haftpflicht-Versicherung abschließen, da meistens vor St. Louis
ein Polizist steht, der die Versicherung kontrolliert. 
In St. Louis gibt es einen sehr schönen Campingplatz auf der Langue de Barbarie. Le Ocean "Chez Dior" Die komplett
renovierte Anlage direkt am Strand, kostengünstig und sehr sauber. 
In St. Louis lohnt es sich ein paar Tage Station zu machen und sich die Stadt in Ruhe anzusehen, bei Tag (es gibt zahlreiche
Galerien... ) und bei Nacht (Bars, Diskotheken... ). 

Die beste oder einzigste Möglichkeit (zur Zeit) in Dakar oder Umgebung zu Campen ist von St. Louis kommend am
Ortsausgang von Rufisque (ca. 20 km bis Dakar) auf der rechten Seite der Campingplatz "L'Oasis du Dessert". 
  •      "L'Oasis du Desert" 
  •      Monique Hebrard
  •      Rufisque - Quartier H.L.M
  •      Route de Rufisque km 24 
  •      Tel: 00221/8362152 
Der Platz ist sauber und in gutem Zustand, nur die neue Pächterin ( Französin ) ist etwas eigenwillig.  (Anmerkung: Der Platz wird vorraussichtlich im Frühjahr 2002 aufgegeben).
Hier sind auch die Autodealer Dioum und As stationiert. Die versuchen gerne mit der bekannten Hinhaltetaktik den Preis des
Fahrzeugs zu drücken. 

Camping L'Oasis du Desert mit schönem Baumbestand

Ein Tipp zum Schluß: 
Macht Euch für die Strecke Marokko - Senegal Listen, auf denen Ihr Eure Personalien und Namen der Mutter und des Vaters
eintragt ( in mehrfacher Ausführung ). So könnt Ihr an den Kontrollposten eine Menge Zeit sparen. Ihr gebt dem Posten einfach
eine Liste und Fahrt weiter, ansonsten schreibt der Posten jeden Paß einzeln ab. Und das dauert. 

Anmerkungen/Tipps von Hans Eppler hippo-tours@gmx.de

  • Neben der Fährverbindung Alceziras - Ceuta/Tanger ist die Verbindung von dem nördlicher gelegenen Almeria - Melilla eine gute Alternative. Zwar verlängert sich die Fährzeit, wenn aber die Reise in Marokko direkt fortgesetzt werden soll, kann währende der Fährzeit sehr gut Schlaf getankt werden. In Melilla ist zudem der Treibstoff sehr billig. Nach dem Grenzübertritt  ist Nador der nächstgrößere Ort auf marokkanischem Staatsgebiet. Für größere Wagen oder LKWs ist jedoch der Weg über Alceziras der einfachere.
  • Wenn das Fahrzeug nicht auf den eigenen Namen zugelassen ist, kann es bei der Einreise nach Marokko zu Problemen kommen. Ausnahme ist, wer eine Autorisation vorweisen kann, die ihn zu Führen des Fahrzeuges berechtigt (erhältlich beim ADAC)
  • In Rabatt/Sale gibt es einen einen Campingplatz, der stadteinwärts ab der großen Brücke nach rechts ausgeschildert ist. Bei dem hilfsbereiten Campingplatzbetreiber ist ein Plan von Sale erhältlich, auf dem alle Behörden, Restaurants und Werkstätten verzeichnet sind. Für Behördengänge sollte auf des eigene Fahrzeug verzichtet werden und die Fahrten mit dem Taxi erledigt werden. Die Taxikosten liegen bei etwa 20 Dirham
  • Wer das Visum für Mauretanien noch am selben Tag in Händen haben möchte, sollte bis 10:00 morgens an der Botschaft sein, ansonsten kann man es erst am nächsten Tag abholen. Das Visum kann natürlich auch direkt an der mauretanischen Grenze gekauft werden, dort ist es jeoch erheblich teurer (50 Euro).
  • Der ADAC Deutschland hält für seine Mitglieder übrigens kostenlos einen Campingplatzführer für Marokko bereit, auf ein Wildcampen in Marokko sollte auf jeden Fall verzichtet werden. (Das Risiko ist es nicht wert!). Der Campingplatz in Dakhla wurde 2001 neu gebaut/saniert, der Besitzer Mustapha macht gute Wechselkurse.
  • Den Konvoi durch die Westsahara gibt es nicht mehr. Die Abfertigung mit Zoll und Polizei ist jetzt am früheren Übernachtungsplatz in Dakhla. So dass man nicht mehr nach Nouadibou reinfahren muss.  Auch die "berüchtigte" Düne oder Grenzwall existiert nicht mehr. Den billigen für die Westsahara subventionierten Treibstoff gibt es bereits ab Layoune.
  • Die Zollgebühr beträgt 10 Euro. Unbedingt auf eine Quittung bestehen und den gezahlten Betrag mit der Quittung vergleichen. Die Versicherung kann auch erst in Nouakschott abgeschlossen werden.
  • Das Zollformular (weisser Zettel) bei der Ausreise aus Marokko sollte auf jeden Fall verwahrt werden. Dieser Zettel kann ein wichtiger Beleg sein, wenn man nochmal nach Marokko einreisen möchte und das Fahrzeug (aus Versehen) nicht aus dem Reisepass ausgtragen wurde (ist wirklich schon vorgekommen und hat zu grossen Problemen geführt)
  • Seit 1988 wird keine Devisenerklärung mehr benötigt.
  • Nach Verlassen des Abfertigungsplatzes ist die nächste Tankstelle in Birgendus. Trotz der freihen Fahrt sollte die Strasse nicht verlassen werden, da sich links und rechts Minenfelder befinden.
  • Die Parcgebühr für die Durchquerung des Parc national de Banc d'Arguin kostet 1800 Uguir pro Tag. Ein Führer bis 5 Fahrzeuge 200 Euro, ohne Führer ist es recht schwer sich zurechtzufinden (auch mit GPS). Es sind immerhin 400 km Querfeldein und 170 km Strand zu bewältigen.
  • Die Strandpiste in Nouakschott kann entweder direkt am Campingplatz (nur Allrad) oder am Fischereihafen zwischen den Pirogen hindurch (normale PKW) verlassen werden.
  • Ab einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen kostet die Gebühr für den Staudamm in Diama 11000 CFA.