Dakar - Thies - St.Louis - Ein Roadtrip
Artikel von Stefan Gärtner - stefan.gaertner@teranga.net
Wer von Dakar aus in Richtung St.Louis reist wird schnell bemerken,
dass mit jedem Kilometer, der zurückgelegt wird, die durchfahrene
Landschaft zunehmend trockener wird. Dakar und auch die Region
um Thies wird dem Reisenden wie eine grüne Oase im Gedächtnis
bleiben, während er sich den trockenen Gebieten des senegalesischen
Nordens nähert. Wird in der Gegend um Tivaouane noch kräftig
Ackerbau mit Hirse, Erdnüssen und Yams betrieben, so ist
ab der Region Louga nur mehr Viehzucht und evtuell ein bischen
Gartenbau für den Eigenbedarf möglich. Auch die Vegetation
hat sich den verändernden Lebensbedingungen angepasst. In
Thies findet man noch die schattenspendenden, immergrünen
Nime-Bäume, die allmählich in einen vereinzelnden Akazienbestand
übergehen. In den Überschwemmungsgebieten vor St.Louis
findet man dann nur noch niederes Buschwerk sowie kleinere Sträuche
und Gräser wieder. Gleichsam wird der Untergrund immer sandiger.
Ab Louga muss auf den Strassen immer wieder auf Sandverwehungen
geachtet werden, die neben der Trockenheit auch durch eine intensive
Viehhaltung begünstigt werden. Es lohnt sich die Augen offen
zu halten und die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Nur so
gelingt es vielleicht ansatzweise die Lebensweise und Probleme
der Bewohner dieser Regionen zu begreifen und zu verstehen warum
so viele Menschen aus den Dörfern abwandern und ihr Glück
und ihre Zukunft in den grossen Städten wie St.Louis oder
Dakar suchen.
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| Stadteinfahrt nach Thies |
Thies Zentrum |
Steinbruch hinter Thies |
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| Savannenlandschaft bei Tivaouane |
Savannenlandschaft bei Louga |
Wenige Kilometer hinter Louga |
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| Irgendwo zwischn Louga und St.Louis |
Schwemmgebiete vor St.Louis |
Im Senegaldelta vor St.Louis |
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| Blick auf Brücke und Altstadt |
Gartenbau an den Ufern des Senegal |
Unendlicher Sandstrand in St.Louis |